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Sterberaten Sachsens | Ärzte fragen nach

DRESDEN.

Die sächsische Landesärztekammer will analysieren, warum im östlichen Teil des Freistaats überdurchschnittlich viele Menschen an einer koronaren Herzkrankheit sterben. Das erklärte Präsident Professor Jan Schulze bei der jüngsten Kammerversammlung in Dresden.

Sachsen liege 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, nur übertroffen von Sachsen-Anhalt. Im ostsächsischen Kreis Görlitz liege die Quote 43 Prozent über dem Bundesschnitt.

Schon 2013 habe die Kammer ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, mit dem Auffälligkeiten in der Statistik untersucht werden sollten – im Blick lag die Rettungskette. Es habe sich demnach aber gezeigt, dass diese nicht Ursache für die schlechten Werte sei , sie sei „sogar ausgesprochen effizient“.

Nun würden die ambulante und die stationäre Morbidität und weitere Einflussdaten analysiert, kündigte Schulz an. (tt)

 
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