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Herzinfarkt endet seltener tödlich

Erfreuliche Zahlen im neuen Herzbericht: Seit 1992 ist die Sterberate bei akutem Herzinfarkt deutlich zurückgegangen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben aber Todesursache Nummer 1 in Deutschland.

DÜSSELDORF / BERLIN. Die Sterberate beim akuten Herzinfarkt hat sich von 1992 bis 2012 von 108,9 auf 65,2 pro 100.000 Einwohner reduziert, hat Professor Christian Hamm aus Bad Nauheim bei der Präsentation des aktuellen Deutschen Herzberichtes gesagt.…

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Aggressive Blutzucker-Senkung | Doch Vorteile fürs Herz?

Wegen erhöhter Mortalität war die ACCORD-Studie vorzeitig beendet worden. Die Ursachen der erhöhten Sterberate bleiben unklar.

HAMILTON. Warum in der ACCORD-Studie die strenge Einstellung auf unter 6 Prozent HbA1c so schlecht abgeschnitten hat, ist ungeklärt. Die Gesamtmortalität in der Verumgruppe lag nach 3,7 Jahren zwar um 20 Prozent höher als in der Kontrollgruppe mit 7,0-7,9 Prozent HbA1c.…

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Herz-Kreislauf-Krankheiten | Resveratrol im Rotwein hemmt Entzündungen

Das in Rotwein enthaltene Resveratrol hemmt die Bildung von Entzündungsfaktoren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen.

MAINZ. Der in Rotwein enthaltene Naturstoff Resveratrol schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Studien belegen. Zumindest teilweise beruht der Schutzeffekt darauf, dass Resveratrol die Bildung von Entzündungsfaktoren hemmt, haben Forscher nachgewiesen (Nucl. Acids Res. 2014; 42 (20): 12555-12569).

Genauer gesagt, bindet die Substanz an das Regulatorprotein KSRP und aktiviert es, wie die Universitätsmedizin Mainz mitteilt.…

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Neue Daten | ASS enttäuscht in der Primärprävention

Die Hoffnung, Menschen mit einschlägigen Risikofaktoren durch Behandlung mit Acetylsalicylsäure (ASS) vor kardiovaskulären Erkrankungen zu schützen, hat nach neuen Studiendaten einen Dämpfer erhalten. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

CHICAGO. Während die Sekundärprävention mit ASS nach Herzinfarkt seit langem etabliert ist, ist der Stellenwert dieses Thrombozytenhemmers in der Primärprävention bei Personen ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung umstritten.…

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Genanalyse | Aortenklappenstenose: Ist Cholesterin ursächlich beteiligt?

31101401Verkalkungen der Aortenklappe und Aortenklappenstenosen stehen wohl doch in ursächlichem Zusammenhang mit LDL-Cholesterin. Dafür sprechen Ergebnisse einer neuen Studie bei Menschen mit genetischer Veranlagung für erhöhte Cholesterinspiegel.

Die vorliegenden Studiendaten zur Beziehung zwischen LDL-Cholesterin und degenerativer Aortenklappen-Erkrankung ergeben derzeit kein klares Bild.

Einerseits liefern Beobachtungsstudien starke Anhaltspunkte dafür, dass erhöhte Cholesterinspiegel mit einem erhöhten Risiko für Kalzifizierungen und klinisch relevante Stenosen der Aortenklappe assoziiert sind.

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Vorhofflimmern | Effektive Antikoagulation auch im Alter

HALLE/SAALE. 

Menschen in höherem Alter mit Vorhofflimmern gehören zur Gruppe mit dem höchsten Risiko für einen kardioembolisch bedingten ischämischen Schlaganfall.

Diesem Patientenkreis sollte eine wirksame Antikoagulation mit einer geeigneten Substanz bei Fehlen von Kontraindikationen nicht vorenthalten werden.

Dies betonte Professor Roland Hardt, Klinik für Akutgeriatrie, Katholisches Klinikum Mainz. Nicht-valvuläres Vorhofflimmern (VHF) gilt als häufigste Herzrhythmusstörung insbesondere im Alter.…

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Kardiotoxische Chemotherapie | Konsensuspapier: Echokardiografie bei Krebspatienten

Krebspatienten sterben häufig an einer Herzerkrankung. Um kardiotoxische Folgen einer Chemotherapie früh zu erkennen, sollte eine Echokardiografie bei möglichst allen Krebspatienten durchgeführt werden. Das empfehlen zwei Fachgesellschaften nun in einem Konsensuspapier.

Überleben Patienten eine Krebserkrankung, haben sie danach nicht selten mit den Folgen der Chemotherapie zu kämpfen, etwa wenn Krebsmedikamente wie Doxorubicin oder Trastuzumab kardiale Dysfunktionen verursachen.…

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Gedächtnisprobleme | Oftmals Vorboten eines Schlaganfalls

Geistige Beeinträchtigungen gehen oft einem Schlaganfall voraus, zeigt eine Metaanalyse aus Taiwan. Die Gefahr, einen Infarkt zu erleiden, ist dann vielfach erhöht.

Von Thomas Müller

CHIAYI/TAIWAN. Inzwischen ist längst klar: Nicht nur Schlaganfall und Herzinfarkt werden durch Faktoren wie Hypertonie, Adipositas, Bewegungsmangel oder hohe Lipidwerte begünstigt, sondern auch eine Demenz.

Daher überrascht es wenig, dass Demenzkranke häufig auch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und umgekehrt Menschen mit Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall auch vermehrt eine Demenz bekommen.…

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Gehirntumor? | Warnsignale bei Kopfschmerzen

Kopfweh ist in der Regel harmlos, heftige Schmerzen können aber einen Hirntumor oder Infarkt als Ursache haben. Bestimmte Warnzeichen sollten aufhorchen lassen.

Von Friederike Klein

MÜNCHEN. Die Statistik zeigt die Dimension des Problems: Von 100.000 Menschen hatten 80.000 Menschen im vergangenen Jahr Kopfschmerzen, 9100 auch heftige.

Zum Hausarzt gehen deswegen 1800, zum Neurologen überwiesen werden 272.…

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Nach Herzinfarkt | Ausdauersport – das richtige Maß macht’s!

Je mehr Sport, desto besser? Zumindest für Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten haben, gilt das nur bedingt. Andernfalls kann die kardiovaskuläre Mortalität sogar deutlich zunehmen.

BERKELEY/KALIFORNIEN. Patienten nach einem Myokardinfarkt sollen, zur Rehabilitation, aber auch langfristig gesehen, eine Ausdauersportart betreiben.

Europäische und amerikanische Leitlinien empfehlen pro Woche mindestens fünf Trainingseinheiten zu 30 Minuten bei einer mittleren Belastung.…

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Telemedizin verbessert Versorgung bei Schlaganfall

Gute Nachrichten aus Bayern: Mit telemedizinischer Hilfe lassen sich Schlaganfallpatienten auch in solchen ländlichen Gebieten gut versorgen, in denen es keine Stroke Unit gibt. Das zeigen die Erfahrungen aus dem Projekt TEMPiS.

Von Thomas Müller

MÜNCHEN. Für das Projekts TEMPiS (TeleMedical Project for integrative Stroke Care) wurden im Südosten Bayerns zwischen Cham, Bad Tölz und Bad Reichenhall 15 regionale Kliniken mit zwei Schlaganfallzentren in München und Regensburg vernetzt.…

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Infarkt-Sterblichkeit | Herzkatheter macht den Unterschied

BARCELONA.

Die Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt ist bei Patienten, die in ein Krankenhaus mit Herzkatheter-Labor gelangen, geringer als bei Patienten, die in eine Klinik ohne solche Einrichtung kommen.

14091303Das belegen Daten aus dem Myokardinfarkt-Register Rheinland-Pfalz, die Dr. Anselm Kai Gitt aus Ludwigshafen beim europäischen Kardiologen-Kongress präsentiert hat.

An diesem Register nehmen alle Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz mit einer Fachabteilung für Innere Medizin teil.…

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Kakao-Inhaltsstoffe reduzieren das Herz-Kreislaufrisiko

Regelmäßiger Konsum von Kakao-Flavonolen hat einen positiven Effekt auf die Gefäßfunktion und reduziert das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich.

© ESC Congress 2014

© ESC Congress 2014

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Universitätsklinikums Düsseldorf, die auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona präsentiert wurde.

Die aktuellen Daten würden das präventive Potenzial der Pflanzeninhaltsstoffe für die Gefäße belegen, so Studienautor Dr.

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Deutliche Kosteneinsparungen durch Herz-MRT

Bei Patienten mit geringem bis mittleren Risiko für das Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) führt eine Abklärung eines KHK-Verdachts mittels Magnetresonanz-Tomographie des Herzens (Herz-MRT) zu insgesamt deutlich geringeren Diagnostik- und Therapiekosten als eine Koronarangiographie-Abklärung mit oder ohne zusätzliche invasive Druckmessung.

12091401Das ist das Ergebnis einer großangelegten europaweiten Studie, an der auch Kliniken in München, Heidelberg und Stuttgart beteiligt waren und die jetzt auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona vorgestellt wurden.

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Rauchen ist wichtigster Risikofaktor für frühen Herzinfarkt

 Schon jugendliche Gefäße durch Zigaretten gefährdet

Eine Reihe von Studien, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona präsentiert wurden, belegen die gefährlichen Effekte von Zigaretten für die Herz- und Gefäßgesundheit.

So zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten aus dem Berliner Herzinfarktregister, dass mehr als drei Viertel der Menschen, die bereits vor ihrem 55.

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Metaanalyse Herzinsuffizienz plus Vorhofflimmern: Betablocker ohne Nutzen

Betablocker scheinen bei systolischer Herzinsuffizienz nicht durchgängig die Mortalität zu senken. Patienten mit Vorhofflimmern als Komorbidität profitieren offenbar prognostisch nicht von dieser Therapie, wie Ergebnisse einer sorgfältig durchgeführten Metaanalyse belegen.

Es mutet paradox an: Einerseits werden Betablocker in allen Leitlinien sowohl bei Herzinsuffizienz (zur Prognoseverbesserung) als auch bei Vorhofflimmern (zur Frequenzregulierung) vorrangig empfohlen. Anderseits verringern Betablocker ausgerechnet bei Patienten, bei denen – was häufig der Fall ist – Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern zusammenkommen, offenbar nicht das Sterberisiko.

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Bluthochdruck | Therapie in Eigenregie nützt

Die Bluthochdruck-Behandlung anzupassen – das ist bislang Sache des Arztes. Dabei hat Selbstmanagement bei geeigneten Risikopatienten durchaus Vorteile, wie eine britische Studie zeigt.

Von Beate Schumacher

OXFORD. Hochdruckpatienten mit gravierender kardiovaskulärer Komorbidität können die antihypertensive Medikation auf der Basis von Selbstmessungen und einem Stufenplan selbstständig anpassen. Das hat jetzt die TASMIN-SR-Studie ergeben.

Danach haben Patienten mit einem solchen Selbstmanagement nach einem Jahr einen signifikant niedrigeren Blutdruck (diastolisch und systolisch) als Patienten mit üblicher Versorgung durch Hausärzte.…

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Troponine zeigen akute und chronische Herzschäden

Dies ist ein Fachartikel der nur unseren geprüften Fachmitgliedern zur Verfügung steht.
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Greenline Holidays ist unser neuer Partner für Urlaub auf dem Wasser

Wir haben einen ganz besonderen Partner für Yacht-Charter in Nord-Deutschland gefunden.

greenline holidaysGreenline Holidays ist der einzige Anbieter von Charterreisen mit komfortablen Motoryachten in Hamburg.

Das Revier ist traumhaft und wird von Kennern oft noch höher eingeschätzt als die Mecklenburgischen Gewässer. Flut und Ebbe haben ihren eigenen Reiz und verändern die Landschaft um einen herum im stetigen Wechsel.…

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Jeder fünfte KHK-Patient ist stark depressiv

Bei der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen spielen auch psychosoziale Faktoren eine Rolle.

NEU-ISENBURG.

29081303Akute Stressoren aktivieren das sympathische Nervensystem und steigern kurzfristig den Blutdruck. Chronischer Stress, Mangel an sozialer Unterstützung oder Persönlichkeitsmerkmale wie Ängstlichkeit, Depressivität und unterdrückter Ärger sind in der Lage, dauerhaft den Blutdruck zu erhöhen. Ein Indikator für psychosoziale Belastungen sind etwa Schlafstörungen.

 

Andere psychosoziale Faktoren wirken mittelbar als Risiko, etwa für das Entstehen oder die Progression einer KHK, indem verstärkt Risikoverhaltensweisen zu beobachten sind: Rauchen, Fehlernährung, Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholkonsum oder medikamentöse Non-Adhärenz.…

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Übergewicht | Schwangere gefährden ihr Herz

BARCELONA. Starkes Übergewicht während der Schwangerschaft erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und die kardiovaskuläre Mortalität im späteren Lebensverlauf. Das hat eine schottische Studie ergeben, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona präsentiert wurde, teilt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit.

Die Einsicht könnte Bedeutung für künftige Präventionsstrategien haben, werden die Studienautoren zitiert: „Die Schwangerschaft ist ein Schlüsselmoment, zu diesem Zeitpunkt sind viele Frauen bereit, mehr für ihre Gesundheit zu tun.…

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KHK Plus Schlafapnoe | Signal für längeres Leben mit PAP

BARCELONA. Bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen wie KHK und Herzinsuffizienz könnte die PAP(positive airway pressure)-Therapie bei begleitender Schlafapnoe nicht nur Symptome mindern, sondern auch die Prognose verbessern.

Das legt die Analyse der Daten von Mitgliedern gesetzlicher Kassen in Deutschland (Zeitraum 2007 bis 2012) nahe: Mit PAP ist die Drei-Jahres-Mortalität rund ein Drittel niedriger als ohne (KHK: 6,7 vs.…

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ESC-Kongress | Herzkrank und depressiv – keine gute Prognose

Würzburger Forscher haben die Daten von 864 Herzinsuffizienz-Patienten analysiert.

BARCELONA. Dass Depressionen bei Patienten mit Herzinsuffizienz die Prognose verschlechtern, bestätigt jetzt eine Studie aus Würzburg.

„Darüber hinaus scheinen auch Personen mit vorangegangener Depression, unabhängig vom aktuellen Depressionsstatus, eine schlechtere Prognose zu haben“, wird Dr. Julia Wallenborn vom dortigen Uniklinikum von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zitiert.…

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ST-Hebungsinfarkt | Bessere Prognose bei Soforttherapie aller Stenosen

Aufgrund neuer Studienergebnisse, die jetzt beim Europäischen Kardiologenkongress in Barcelona vorgestellt worden sind, drängt sich die Frage auf: Sollte die Akut-PCI bei ST-Hebungsinfarkt nicht gleich als Mehrgefäßeingriff geplant werden?

Von Dirk Einecke

BARCELONA. In der Akutbehandlung bei ST-Hebungsinfarkt ist ein Umdenken erforderlich. Schon die zweite Studie, die dazu jetzt bei der Jahrestagung der European Society of Cardiology (ESC) in Barcelona vorgestellt wurde, hat einen massiven Prognosevorteil bei Herzinfarktpatienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung ergeben, wenn sofort alle relevanten Koronarstenosen statt nur die Infarktarterie behandelt werden.…

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Früher Herzinfarkt | Rauchen ist dominierender Risikofaktor

BARCELONA. Über drei Viertel der Menschen mit einem Herzinfarkt vor dem 55. Lebensjahr waren Raucher. Das hat eine Analyse von Daten des Berliner Herzinfarktregister ergeben, die jetzt beim Kardiologenkongress in Barcelona vorgestellt wurde.

„Seit 1999 ist der Anteil der Raucher bei Infarktpatienten unter 55 Jahren nicht zurückgegangen“, wird Studienautor Professor Heinz P. Theres, Charité Berlin, von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zitiert.…

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Herzinfarkt |Der Puls und das Sterberisiko

Manche Patienten mit einem gerade überstandenem Myokardinfarkt haben offenbar schlechtere Chancen, das nächste Jahr zu überleben. Herausfinden lassen sich die Risikopatienten anhand der Ruhe-Herzfrequenz.

BESANÇON. Die Herzfrequenz in Ruhe gilt als Indikator für die kardiovaskuläre Gefährdung von KHK-Patienten. Dies zeigt sich besonders deutlich nach einem akuten Herzinfarkt: In einer französischen Registerstudie hatten Patienten, die das Krankenhaus mit einer Schlagfrequenz von mindestens 75 / min verließen, ein um 39 Prozent höheres Risiko, innerhalb eines Jahres zu sterben, als Patienten mit einer niedrigeren Frequenz (The American Journal of Medicine 2014, online 6.

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Symptomatische Hyperurikämie | Harnsäuresenkung mit positiven Effekten auf die Gefäße

Eine effektive Hemmung der Xanthinoxidase (XO) bei Symptomatischer Hyperurikämie reduziert nicht nur Gichtsymptome und Tophusbildung. Auch auf die Endothelfunktion lassen sich positive Effekte nachweisen. Das könnte im Hinblick auf das bei Hyper­urikämie erhöhte kardiovaskuläre Risiko günstig sein. Erste Daten deuten darauf hin, dass der selektive XO-Hemmstoff Febuxostat dem unselektiven XO-Hemmstoff Allopurinol in dieser Hinsicht überlegen ist.…

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Nach überstandenem Herzinfarkt | Exzessives Lauftraining nicht lebensverlängernd

Je mehr Sport, desto besser? Zumindest für Patienten mit Zustand nach Herzinfarkt gilt das nur bis zu einem bestimmten Schwellenwert. Jenseits davon steigt die kardiovaskuläre Mortalität wieder deutlich an.

Patienten nach einem Myokardinfarkt sollen, zur Rehabilitation und langfristig, Ausdauersport betreiben. Europäische und amerikanische Leitlinien empfehlen pro Woche mindestens fünf Trainingseinheiten zu 30 Minuten bei mittlerer Belastung.…

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Junge Patienten für Studie zu Herzinfarkt gesucht

HAMBURG-EPPENDORF.

Welche besonderen Risikofaktoren für Herzinfarkte bei jüngeren Patienten vorliegen, wollen Wissenschaftler des Universitären Herzzentrums des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in der „MI Young“-Studie ergründen. Für diese Studie werden 500 Herzinfarktpatienten unter 50 Jahren gesucht, teilt das UKE mit.

Unter anderem wollen die Ärzte bei den Probanden eine Echokardiografie sowie eine kardiologische Routineuntersuchung durchführen. Zusätzlich soll eine Blutuntersuchung stattfinden, bei der Biomarker bestimmt und Genanalysen durchgeführt werden.…

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Blutdruck | Zu starke Senkung geht auf die Nieren

Wird der Blutdruck auf sehr niedrige Werte gesenkt, kann das wie beim Hochdruck zu Schäden an den Nieren führen – und offenbar auch das Sterberisiko erhöhen.

Von Beate Schumacher

LOS ANGELES. Bislang ist es üblich, für die Hochdrucktherapie Grenzwerte nach oben vorzugeben. Nun kommt von US-amerikanischen Ärzte der Rat, in den Leitlinien auch „die potenziellen Gefahren einer Übertherapie zu berücksichtigen“ (JACC 2014; 64: 588-597).

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Bei Eisenüberschuss leidet zuerst die Bauchspeicheldrüse

Heidelberger Wissenschaftler zeigen erstmals im Tiermodell die molekularen Hintergründe einer seltenen Form der Eisenspeicherkrankheit / Veröffentlichung in Fachjournal „Cell Metabolism“

 

Eine kleine Veränderung in einem Protein der Dünndarmwand reicht aus, um den Eisenhaushalt des Körpers vollständig aus dem Gleichgewicht zu

bringen: Der Darm nimmt ungebremst Eisen aus der Nahrung auf – es kommt zur Eisenspeicherkrankheit, der erblichen Hämochromatose.…

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Karotis-Screening | US-Experten raten von Sonografie ab

Um ein Schlaganfallrisiko abzuklären, ist eine Ultraschall-Untersuchung auf asymptomatische Karotis-Stenosen nicht geeignet, betonen Präventionsexperten aus den USA. Es gebe nämlich eine hohe Zahl falsch-positiver Befunde.

Von Robert Bublak

COLUMBIA. Das Fachgremium der US Preventive Services Task Force (USPSTF) hat sich gegen ein Screening auf Karotisstenosen bei asymptomatischen Patienten ausgesprochen. Die amerikanischen Präventionsexperten bestätigten damit ihre Empfehlung von 2007, die sie nun im Lichte der seither in Studien gewonnenen Erkenntnisse nochmals überprüft hatten.

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BERLIN.

Das Land Berlin will die sektorenübergreifende Versorgung für Schlaganfallpatienten vorantreiben. Dazu soll eine Arbeitsgruppe bis zum Jahresende Handlungsempfehlungen erarbeiten. Das hat das gemeinsame Landesgremium nach Paragraf 90 SGB V in seiner dritten Sitzung kürzlich beschlossen.

Vorgesehen ist, dass Rettungsdienst, Notaufnahme, stationäre Versorgung und ambulante Weiterversorgung bei der Schlaganfallbehandlung enger zusammenarbeiten.

„Unsere Wahl fiel auf das Krankheitsbild Schlaganfall, weil es sich dabei um eine häufige Erkrankung handelt, wir dazu eine gute Datenlage haben und viele Sektoren bei der Behandlung beteiligt sind“, so Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU).…

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Gerinnung | Ausweis für Patienten unter Antikoagulation

BÖBLINGEN. 

Um Patienten unter Phenprogamma®-Therapie mehr Sicherheit im Alltag zu geben, gibt es jetzt von Wörwag Pharma als neuen Service den Phenprogamma®-Patientenausweis.

Der Ausweis enthält neben den Patienten- und Therapiedaten eine Tabelle, in der INR- und Quick-Werte notiert werden können, teilt der Hersteller mit. Durch die strukturierte Übersicht würden Werte-Schwankungen schnell erkannt und die Patienten könnten diese eigenverantwortlich überwachen.…

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Hypertonie | Das erwartet Hochdruck-Patienten langfristig

Trotz moderner Therapien erkranken Hypertoniker langfristig immer noch viel häufiger an kardiovaskulären Erkrankungen als Menschen ohne Bluthochdruck. Das belegt jetzt eine Analyse britischer Forscher von 1,2 Millionen Krankenakten.

Von Beate Schumacher

 LONDON. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch unter den aktuellen Versorgungsbedingungen bei Patienten mit Bluthochdruck deutlich häufiger als bei Patienten mit normalem Blutdruck: Das Lebenszeitrisiko für einen 30-jährigen Hypertoniker beträgt 63 Prozent – im Vergleich zu 46 Prozent für einen gesunden Gleichaltrigen.…

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Zur Kommentierung freigegeben: Kapitel „Revaskularisationstherapie“ der NVL Chronische KHK

Das komplett überarbeitete Kapitel „Revaskularisationstherapie“ der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK steht ab sofort bis zum 20. Juli 2014 zur öffentlichen Konsultation bereit. Fachkreise und Interessierte sind eingeladen, das Kapitel kritisch zu begutachten.

 

Ziel der NVL Chronische KHK ist es zu beschreiben, wie eine bestmögliche, sektorenübergreifende Versorgung von Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit erfolgen sollte. Das Kapitel „Revaskularisationstherapie“

gibt evidenzbasierte Empfehlungen, unter welchen Aspekten eine Revaskularisationstherapie sinnvoll ist und mit welchen Therapieverfahren die festgelegten Therapieziele erreicht werden sollten.

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Nachhaltiger Eingriff | Adipositas-Chirurgie kappt Diabetes-Spätfolgen

Mit bariatrischen Operationen sind auch langfristig Erfolge zu erzielen.

Die chirurgische Behandlung eine Adipositas kommt Typ-2-Diabetikern auch langfristig zugute. Sie benötigen seltener Antidiabetika und entwickeln weniger mikro- und makrovaskuläre Folgeschäden als konventionell behandelte Patienten.

Die kurzzeitigen Erfolge der bariatrischen Chirurgie bei Typ-2-Diabetikern sind mehrfach belegt. In retrospektiven wie in prospektiven kontrollierten Studien gelang es bei 60–90% der Patienten, den Diabetes in Remission zu bringen.…

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Manschette mit Elektroden soll Blutdruck senken

FREIBURG.

Mit einer Manschettenelektrode lässt sich eine therapieresistente Hypertonie ohne Nebenwirkungen behandeln. Mikrosystemtechniker aus Freiburg implantierten die neue Elektrode mit 24 Kanälen um den Vagusnerv am Hals.

Zunächst analysiert das Gerät, welche Elektrode den Nervenfasern, die das Blutdrucksignal übertragen, am nächsten liegt. Dann wird durch Elektrostimulation die Information in diesen Fasern überschrieben, ohne weitere Faserbündel zu beeinflussen.…

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FFR-Messung: Wegweiser zur optimalen KHK-Therapie

Bitte entschuldigen Sie, aber Sie haben nicht die Berechtigung diesen Inhalt zu sehen. Um diesen Beitrag lesen zu können, müssen Sie sich mit einem Fach-Account anmelden. Diesen können Sie hier kostenlos beantragen: [email protected] Beachten Sie bitte, dass wir in jedem Fall einen eindeutigen Fachnachweis für die Freischaltung benötigen!

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Hypercholesterinämie | PCSK9-Hemmer senkt Cholesterin bei homozygoter FH

Der neue Cholesterinsenker Evolocumab hat sich auch bei der am schwierigsten zu behandelnden Risikogruppe als wirksam erwiesen.

MADRID. Die homozygote familiäre Hypercholesterinämie (HoFH) ist eine seltene erbliche Krankheit. Sie ist gekennzeichnet durch eine massive Erhöhung der Cholesterinspiegel, eine sich früh entwickelnde Atherosklerose und eine dadurch deutlich verkürzte Lebenserwartung.

Am häufigsten finden sich dabei vererbte Gendefekte, die eine funktionelle Störung des LDL-Rezeptors zur Folge haben.…

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Neue US-Daten |Vorhofflimmern füllt verstärkt Krankenhäuser

Immer mehr Patienten müssen wegen Vorhofflimmern stationär behandelt werden. Das treibt die Kosten.

STATEN ISLAND. Vorhofflimmern wird zu einer immer größeren Herausforderung für das Gesundheitswesen – nicht zuletzt wegen der dadurch verursachten Kosten. Größter Kostentreiber sind wegen dieser Arrhythmie notwendige Hospitalisierungen.

Deren Zahl hat in den USA innerhalb eines Jahrzehnts deutlich zugenommen, wie Ergebnisse der Analyse einer Arbeitsgruppe um Dr.…

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Sterberaten Sachsens | Ärzte fragen nach

DRESDEN.

Die sächsische Landesärztekammer will analysieren, warum im östlichen Teil des Freistaats überdurchschnittlich viele Menschen an einer koronaren Herzkrankheit sterben. Das erklärte Präsident Professor Jan Schulze bei der jüngsten Kammerversammlung in Dresden.

Sachsen liege 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, nur übertroffen von Sachsen-Anhalt. Im ostsächsischen Kreis Görlitz liege die Quote 43 Prozent über dem Bundesschnitt.

Schon 2013 habe die Kammer ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, mit dem Auffälligkeiten in der Statistik untersucht werden sollten – im Blick lag die Rettungskette.…

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Tag des Cholesterins | Ist die Therapie ohne Zielwert ziel- und wertlos?

Seit 2003 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen jährlich den „Tag des Cholesterins“. Heute ist es zum zwölften Mal soweit – aber vor einmalig turbulentem Hintergrund.

Von Robert Bublak

Zu den vielen Dingen neben dem Atlantik, welche die USA von Europa trennen, gehört neuerdings auch der Umgang mit dem Serumcholesterin.

Seit das American College of Cardiology (ACC) und die American Heart Association (AHA) im November 2013 neue Leitlinien für die Reduktion des atherosklerotisch bedingten kardiovaskulären Risikos publiziert haben (Circulation 2013, online 12.…

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Apoplexiegefahr | ABI toppt CIMT und Kalk-Score

Der einfach zu messende Knöchel-Arm-Index sagt das Schlaganfallrisiko besser voraus als der Verkalkungsgrad der Herzgefäße und die Intima-Media-Dicke der Karotiden.

Von Thomas Müller

Bestimmung des ABI: Der Parameter ist ein guter Schlaganfallrisiko-Indikator.  © Dr. Matthias Eberhardt / Arteria Photography

ISTANBUL. Viel Kalk in koronaren Gefäßplaques hat sich auch als unabhängiger Schlaganfall-Risikofaktor erwiesen. In der Essener Heinz-Nixdorf-Recall-Studie konnte der mittels EBCT* gemessene koronare Kalk-Score (CAC**) das Schlaganfallrisiko vor allem bei Patienten mit niedrigem Framingham-Wert gut vorhersagen – also wo man ein eher niedriges Risiko attestieren würde.…

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Bluthochdruck | Nachts zeigt sich die wahre Gefahr

Eine große Metaanalyse und eine 16-Jahresstudie bestätigen: Wenn nachts der Blutdruck zu hoch ist, dann ist die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall am größten. Die Messung in der Praxis ist dagegen weit weniger aussagekräftig.

Von Thomas Müller

NEW YORK. Die Ergebnisse einer großen Metaanalyse sind zwar alles andere als neu, sie bestätigen aber anhand einer großen Patientenzahl: Der nächtliche Blutdruck gibt am besten Auskunft über das kardiovaskuläre Risiko, die Tagesmessung schon weniger und die Messung in der Klinik oder Praxis kann man sich bei Hypertonikern fast sparen – sie lässt jedenfalls kaum Rückschlüsse auf das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zu, haben US-Ärzte auf dem Kongress der American Society of Hypertension (ASH) in New York berichtet.

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Nicht mehr Todesfälle bei Deutschland-Spielen

Wissenschaftler haben mehr als elf Millionen Todesfälle an WM-Spieltagen mit deutscher Beteiligung ausgewertet. Ihr Fazit lässt die Fußball-Fans durchatmen.

BERLIN. Fußballeuropameisterschaft 1996, Deutschland gegen England, Elfmeterschießen. Ein Herzschlag-Halbfinale. Die Anspannung im Stadion und vor den Fernsehgeräten ist am Überkochen. Fußball lebt von Emotionen, die mitunter dem Herzkreislaufsystem des Fans einiges abverlangen.

Bei aller Vorfreude auf die WM in Brasilien stellt sich die Frage nach den gesundheitlichen Folgen solcher Länderspiele.…

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Herzinfarkt | Ein Lebensjahr mehr kostet 267.000 Euro

HAMBURG. Ein höherer Ressourceneinsatz im Gesundheitswesen führt zu mehr Versorgungsqualität und zu besseren Überlebenschancen. Diesen Zusammenhang hat ein Forscherteam am Hamburg Center for Health Economics (HCHE) für Herzinfarktpatienten nachgewiesen.

Nach den Ergebnissen kostet ein zusätzlich gewonnenes Lebensjahr für Herzinfarktpatienten durchschnittlich 267.000 Euro. Ein um 100 Euro höherer Einsatz senkt die Ein-Jahres-Sterblichkeit des durchschnittlichen Herzinfarktpatienten laut HCHE von 8,7 auf 8,66 Prozent.…

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Bessere Leistungen, weniger Geld | Kardiologie unter Druck

Das DRG-System wirke sich fatal auf die kardiologischen Abteilungen in den Kliniken aus, beklagen die Kardiologen auf ihrer Jahrestagung in Mannheim – und rechnen vor: Für identische oder bessere Leistungen gebe es 2014 zehn Prozent weniger Geld als im Vorjahr.

MANNHEIM. „Der Spardruck, der auf den kardiologischen Abteilungen in Deutschland lastet, ist enorm“, sagte PD Lutz Frankenstein vom Uniklinikum Heidelberg bei der 80.

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Wenige Herzinfarkt-Patienten sterben in der Klinik

Im Vergleich zu Großbritannien sterben hierzulande nur halb so viele Patienten nach einem Herzinfarkt in der Klinik. Das haben die Kardiologen auf ihrer Jahrestagung bekannt gegeben.

MANNHEIM. Nach einem Herzinfarkt sterben hierzulande vier Prozent der Patienten in der Klinik. Damit stehe Deutschland im internationalen Vergleich gut da, teilt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit.

Die Sterberate nach einem akuten Koronarsyndrom sei in Deutschland so hoch wie in Schweden, aber viel niedriger als in Großbritannien, wo sie 8,8 Prozent betrage, hieß es.…

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